Seit der letzten Biber-Kartierung hat sich viel getan und die Biber haben sich deutlich ausgebreitet. Der Bund möchte sich darum schweizweit eine Übersicht über den aktuellen Zustand der Biber-Population verschaffen. Dazu kartieren im Winter 2021/22 ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer entlang der Gewässer Biberspuren. Erstmals wird im Rahmen der nationalen Biberkartierung auch versucht, Fischotter nachzuweisen.
Die Kartierung findet im Winter statt. Zu dieser Jahreszeit ernähren sich die grossen Nager hauptsächlich von der Rinde von Weichhölzern wie Weiden und Pappeln. Zudem ist die Vergetation zurückgezogen und gibt eine gute Sicht frei. Die frischen Nagespuren an Ästen und gefällten Bäumen sind darum besonders leicht zu finden, nebst den Biberbauen und -dämmen.
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