Im Raume Solothurn und Umgebung findet man in den Höhenlagen zwischen 450-700 m und 1000-1200 m erratische Blöcke (Findlinge). Heute weiss man, dass diese Blöcke aus fremden Gesteinen den Eisstand zweier Eiszeiten nachweisen.

An acht speziell ausgewählten Standorten im Kanton Solothurn ist ein "Fenster zur Urzeit" installiert worden. Der leere Fensterrahmen lenkt den Blick auf eine geologische Sehenswürdigkeit.

Der Jura und der Jura-Südfuss weisen, aufgrund der Entstehungsgeschichte verschiedene geologisch interessante und sehenswerte Gebiete und Objekte auf, deren Besuch sich lohnt...

Die meisten der nachfolgend aufgeführten Geologie-Erlebnistouren sind gut beschildert und können auf eigene Faust erkundet werden. Auf Wunsch begleiten wir Sie aber auch sehr gerne auf Ihren Erkundungen.

<<< ZURÜCK 

Die Wälder um dei Stadt Solothurn beherbergen zahllose kleinere oder grössere Felsblöcke, sogenannte Findlinge oder erratische Blöcke, die vom Rhonegletscher im Laufe der letzten Eiszeiten aus den Walliser Alpen hierher transportiert wurden.

Auf dem 500 m langen Weg durch den Findlingsgarten Grenchen lassen sich 500'000 Jahre Erdgeschichte erleben. Schautafeln und rund 60 Findlinge entlang des renaturierten Moosbachs laden zum Lernen und Verweilen ein.

Im Steinbruch oberhalb von Lommiswil sind auf einer mächtigen Steilwand an der Bergflanke des Jura-Südhanges die Tritt-Spuren von grossen pflanzenfressenden Dinosauriern zu sehen. Die Spuren sind vor rund 145 Millionen Jahren entstanden.

Die Geologische Wanderung wendet sich an interessierte Laien, aber auch an Schulklassen. Der Wanderweg führt, gut ausgeschildert und fern von befahrenen Strassen, rund um Bärschwil. 

Die geologische Wanderung Weissenstein gibt dem interessierten Besucher einen Einblick in die Geologie der Umgebung von Solothurn. Auf 34 Informationstafeln werden die an dieser Stelle vorkommenden geologischen Besonderheiten erläutert.