Im Jura, am Jura-Südfuss und im angrenzenden Mittelland gibt es eine ganze Reihe von weiteren interessanten und sehenswerten Naturreservaten und Schutzgebieten mit seltenen Pflanzen- und Tiergesellschaften, deren Besuch lohnenswert ist.  In der Folge seinen nur einige dieser Schutzgebiete beispielhaft aufgeführt. 

Auf Wunsch begleiten wir Sie auch sehr gerne auf einer geführte Erlebnistour durch eines oder durch mehrere dieser Gebiete und vermitteln Ihnen vor Ort zusätzliche Information dazu. Falls Sie Interesse haben, nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf!

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"Alte Aare" wird der ursprüngliche Flusslauf der Aare zwischen Aarberg und Büren a.A. genannt. Das ganze Schutzgebiet gehört zum längsten zusammenhängenden Altwassersystem der Schweiz.

Das Chlepfibeeri-Moos ist ein gut erhaltenes Übergangsmoor in der Hügelzone des Schweizerischen Mittellandes. Es liegt angrenzend an den Burgäschisee, im Grenzgebiet der Kantone Solothurn und Bern.

Als "Häftli" wird eine ehemalige Schlaufe der Aare bezeichnet, die mit dem Bau des Nidau-Büren-Kanals von der Aare abgetrennt worden ist und sich heute als auenartiges Feuchtgebiet präsentiert.

Der Burgäschisee verdankt seine Existenz dem zurückweichenden Rhonegletscher. Vor 15'000 bis 20'000 Jahren formten diese Eismassen auch die Landschaft am Burgäschisee.

Oberhalb von Pieterlen bilden die nach Süden exponierten hellen Kalkfelsen des Vorbergs einen markanten Kontrast zur sonst geschlossenen Walddecke. Hier oben steigen die Temperaturen im Sommer stark an.

Der Inkwilersee See ist ca. 10'000 Jahre alt. Wie der Burgäschisee ist auch der Inkwilersee ein kleiner Moränensee auf der Grenze der beiden Kantone Solothurn und Bern.

Der Eichacker besteht aus Resten eines naturnahen Auen-Ufergehölzes, wie es ursprünglich, vor den beiden Juragewässerkorrektionen, in der Aareebene anzutreffen war.

Das Gebiet des Pfaffenweihers liegt auf dem gebiet der Gemeinden Deitingen und Subingen und beherbergt einen Mischwald in einer flachen Terrainwanne auf würmeiszeitlicher, wasserundurchlässiger Grundmoräne.

Landschaftlich reizvoller Uferabschnitt der Aare in der Gemeinde Selzach, beim Einlauf des Widigrabens, bestehend aus einer kleinen Bucht mit Schilfröhricht und einem ehemaligen Auenufergehölz.

Der Gerlafingerweiher liegt fünf Kilometer südöstlich von Solothurn im Grenzgebiet der Gemeinden Gerlafingen (Kt. SO) und Wiler bei Utzenstorf (Kt. BE), dort befindet sich auch ein sechs Meter hoher Beobachtungsturm.

"Bettlachstock" heisst der markante Vorberg oberhalb des Dorfes Bettlach. Er ist bis auf den obersten Teil rundum fast vollständig von einem ausgedehnten, dichten Waldgebiet bedeckt. 

Der "Emmenschachen" ist das Gebiet zwischen Emme und Emmekanal im Mündungsbereich der Emme in die Aare. Das Naturreservat befindet sich auf der Ostseite der letzten 600 Meter des Emmeneinlaufs in die Aare.

Gipfelgebiet der 1. Jurafalte (Weissensteinkette). Vielbegangenes Touristengebiet mit grandioser Aussicht auf das Mittelland, die Alpen und den Jura. Das ganze Gebiet beherbergt eine reiche Pflanzenwelt.

Die Wolfsschlucht und das Bärenloch sind zwei interessante und sehenswerte Naturphänomene. Die Wolfsschlucht ist ein kantonales Naturschutzreservat und zeigt hier die gewaltigen Kräfte der Natur.

Das Naturreservat Erlimoos liegt im unmittelbaren Grenzgebiet der Gemeinden Bettlach und Selzach. Es wurde ursprünglich als Schulreservat angelegt und regelmässig unterhalten und gepflegt.

Die "Tüfelsschlucht" bei Hägendorf ist eine vom Cholersbach eingeschnittene Schlucht mit zahlreichen Wasserfällen und Strudellöchern am Jura-Südfuss nordwestlich vom Dorf gelegen.

Der Bellacherweiher liegt am nordwestlichen Ende der Gemeinde Bellach in einer Landschaftsmulde zwischen Jurasüdfuss und einer vorgelagerten, von Gletschern der Eiszeiten geformten Seitenmoräne. 

Das Gebiet weist einen sehr artenreichen Halbtrockenrasen mit reichem Vorkommen von Wirbellosen (Insekten und Spinnen), Reptilien und Vögeln auf und stellt damit einen wertvollen Lebensraum dar. 

Die Balmfluh, nordöstlich von Solothurn gelegen, ist eine markante, gut sichtbare nach Süden bis Nordosten ausgerichtete Felsflanke an der ersten Jurakette, oberhalb der Ortschaft Balm.

Das Naturschutzgebiet des Etang de la Gruère liegt im Jura im Grenzgebiet der Kantone Jura und Bern und erstreckt sich über mehr als 120 Hektaren. La Gruère ist ein Mosaik aus feuchten und überfluteten Gebieten.